Der Begriff Chakra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie Kreis, Bewegung und auch Rad. Als Bezeichnung für die feinstofflichen Energiezentren des Menschen, die nur von einigen wenigen Sensitiven wahrgenommen werden können und von diesen als sich drehende Räder aus Licht beschrieben werden, wird er erstmals in den altindischen Upanishaden verwendet. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit einer Blüte wurden die Chakren in Indien später auch "Lotusblüten" genannt.
Es gibt sieben Hauptchakren auf der Körpervorderseite, die körperlich jeweils mit einer endokrinen Drüse verbunden sind und deren Funktion sie mit beeinflussen, sowie eine ganze Reihe von Nebenchakren. Sie befinden sich auf der Oberfläche des sog. Ätherkörpers, der den physischen Körper in der Regel um 1 - 2 cm überragt. Ihre Dicke beträgt ungefähr 2 mm, wobei ein wulstförmiger Rand das eigentliche Energiezentrum überragt. Die Größe der einzelnen Chakren ist unterschiedlich und schwankt von Person zu Person. Bei den Hauptchakren beträgt sie im Durchschnitt 14 - 22 cm.
Von oben sehen die Chakren aus wie sich drehende Blüten oder auch Räder. Ihre Drehrichtung ist unterschiedlich und nicht grundsätzlich festgelegt. Jedes Chakra weist eine Aufteilung in gleichgroße Sektoren auf, deren Anzahl jedoch nicht identisch mit der Zahl der "Blütenblätter" ist. Bei ersten Chakra beispielsweise kommen 1/2 Blatt auf eine Sektion, beim fünften Chakra drei Blätter auf eine Sektion.

Die Farben der einzelnen Chakren sind unterschiedlich und von Person zu Person gänzlich anders. Sie spiegeln unsere Gedanken - und Gefühlswelt wider und zeigen den Grad unserer spirituellen Entwicklung. Im Gegensatz zur Aura verändern sich die Farben der Chakren nur allmählich. So zeigt sich beispielsweise akut aufflammender Zorn in der Aura sofort als dunkles Rot; im entsprechenden Chakra wird dieser erst sichtbar, wenn er sehr lange anhält oder gar zu einem Charakterzug der betreffenden Person wird.
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Chakratherapie